Call for Papers: “History goes Digital – Reichweite und Grenzen digitaler historischer Forschung”

Das Netzwerk Digital Humanities in München und der Kompetenzverbund “Historische Wissenschaften in München” veranstalten am Freitag den 21. Juli 2017 einen Workshop zu  “Reichweite und Grenzen digitaler historischer Forschung”.

“Den Geschichts- und Kunstwissenschaften wird nicht zuletzt wegen der narrativen und deskriptiven Darstellungsform ihrer Ergebnisse häufig eine ausgeprägte Zahlenfremdheit nachgesagt. Andererseits arbeiteten – wie das Beispiel der Sozialgeschichte zeigt – die Geschichtswissenschaften auch schon früher mit Zahlen, Daten, Statistiken, kurz mit formalen Methoden, deren Ergebnisse sie in historische Erkenntnisse zu übertragen versuchten. Der Siegeszug der Computertechnik hat die Entwicklung dieser Methoden beschleunigt und die Menge verfügbarer Analyseverfahren einschließlich der dazugehörigen Computerwerkzeuge stark vergrößert. Neue Methoden der Netzwerkanalyse, Visualisierung und von Big Data verheißen großartige Möglichkeiten für die Wissenschaft. Aber werden diese Verheißungen auch eintreten und werden sie gültige Erkenntnisparadigmen verändern?” (Quelle)

Vorträge können sowohl auf Deutsch als auch Englisch gehalten werden. Die Frist zur Einreichung von Vortragsentwürfen ist der 2. Mai.

Weitere Informationen zur Veranstaltung hier.

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